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RC-Flugsaurier "Pterodactylus mit RC"

Modellflug, Flugsaurier aus Holz-Frästeilesatz, 3,12 Mtr. Spannweite, zwei E-Motoren, Lsndeklappen, Abfluggewicht 3.850 Gr., Gigantisch,maiestätische

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RC-Flugsaurier "Pterodactylus" 3,12 Mtr. Spannweite!

Ich möchte euch von einem wirklich außergewöhnlichen RC-Flugmodell erzählen, das mich immer wieder aufs Neue begeistert. Sein Flugbild ist einfach unglaublich fantastisch und majestätisch. Als ich dieses einzigartige Modell vor einigen Jahren zum ersten Mal auf verschiedenen Flugtagen flog, konnte ich im Hintergrund der Zuschauer ein Staunen beobachten, das einfach mit Worten kaum zu beschreiben ist. 

Der Bau dieses Modells erforderte schon einiges an Bauerfahrung und Geduld. Zu Beginn der Bauphase habe ich zunächst dreimal das Handtuch geworfen, da es keine Beschreibungen oder Literatur zum Bau dieses Flugmodells gab.

Erst nach sehr langer Zeit stieß ich im [RC-Network] auf einen Thread aus dem Jahr 2005, der mich ermutigte mit dem Bau fortzufahren. Hinzu kamen weitere Literatur und Threeds aus einem [US-RC-Netzwerk], leider nur in englisch!

Bilder sagen manchmal mehr als tausend Worte.
Also baute ich weiter. Nach ca. 6 Monaten Bauzeit kam ich zum Finale, begann mit dem Finish und gestaltete meine eigene Version des Flugsauriers. Aber um ehrlich zu sein, dachte ich mir: Nie wieder!

Dann war es Zeit für den "Maiden flight".
Ich packte alles in mein Auto und fuhr zum Modellflugplatz. Einige Kollegen waren dort und bestaunten, was ich da aus meinem Fahrzeug heraus holte.

Das Rätselraten unter den Fliegerkollegen begann und, na ja, wie es immer so ist! Ich schraubte die Tragflächen an den Rumpf, nachdem ich den vollen Akku schon angeschlossen hatte (geht bauartbedingt auch anders), kontrollierte, ob alle Ruder funktionierten und fand auch einen Mutigen, der mir den Urvogel aus der Hand startete.

Jeder weiß, wie einem die Knie zittern und der Mund ganz trocken wird. Denn ich wusste nicht, ob er fliegt, wie er fliegt oder ob er gleich am Boden zerstört vor mir liegt.

Mit Halbgas laufenden Motoren hat ein Fliegerkollege den Flugsaurier sehr gut aus der Hand geworfen. Dann war es soweit. "Wow! Das Ding fliegt"! Ich gab mehr Gas und zog am Höhenruderknüppel, um Höhe zu gewinnen. Drei Zacken Quer- und Höhenruder trimmen - es flog so genial, dass ich aus dem Grinsen und Staunen nicht mehr herauskam. Nach kurzer Zeit gesellten sich sogar diverse Geifvögel in die Flugrunde. Von dem majestätischen Flugbild waren alle Anwesenden auf dem Modellflugplatz begeistert.

Die Landung:
Diese war ganz einfach. Landeanflug wie gewohnt, Klappen ausfahren - und schon senkte sich der Flugsaurier wie ein Fahrstuhl auf die Graspiste. Ich war so glücklich und stolz, dass ich nach dreimaligem Handtuchwerfen das Projekt beendet hatte und diesen Moment genießen durfte.


 

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Nach einiger Zeit und weiteren schönen Flügen war ich wieder einmal zu Gast bei einem befreundeten Modellflugverein in der Opf. Dort vorgeflogen und anschließend auf der Terrasse sitzend, kamen Aussagen: "Das Ding hat ein super Flugbild" und dann im Gespräch der Vorschlag: "Größer wäre noch besser" - Also obwohl ich mir gesagt hatte: "Einmal und nie wieder", entschloss ich mich dann nach einiger Zeit doch, meinen selbst erstellten CNC-Plan um das 1:1,5-fache zu vergrößern. Mit einigen konstruktiven Änderungen sowie Verbesserungen entstand mein heutiger Flugsaurier mit einer Spannweite von 3,12 m. Ich habe es bis heute nicht bereut.

Als ich damals einen CNC-Schnittplan erstellte, der ca. 120 Stunden meiner Zeit in Anspruch nahm, wusste ich nicht, ob er jemals zum Einsatz kommen würde. Doch es kam ganz anders. Nur hatte ich meinen Schnittplan bereits um das 1,5 fache (weitere ca. 80 Std.) auf eine Spannweite von 3012 mm vergrößert und von einem Fliegerfreund fräsen lassen, welcher auch zum Prototyp der 3 m Klasse führte und heute noch gemütlich unter den Wolken seine majestätischen Kreise zieht.

Nach dem Bau und dem ersten Flug war mir klar: "Das ist es" und die 2 m Version flog hypothetisch in den Papierkorb. Den 2 m Pterodactylus habe ich nur noch einmal, nachdem ich den "GROSSEN" Urvogel geflogen hatte, kurz in die Luft bewegt und gleich wieder gelandet, da die 3,12 m wesentlicht besser im Flugverhalten ist.

Der Spaß war jetzt nur noch beim 3,12 m Urvogel. Man muss sich auf eine Sache konzentrieren und diese ständig verbessern und nun bin ich bei der verbesserten Version 3. Bei der V 3.1 ist der Schnabel beweglich, aber nicht Standard.

Die Bauzeit: (bisher habe ich sechs Flugsaurier gebaut) liegt bei sage und schreibe 560 Baustunden (inkl. Foliendesign), wobei ich für die ersten beiden fast doppelt so viele Baustunden benötigt habe.

Allen Artgenossen wünsche ich beim Bauen und Fliegen sehr viel Spaß und immer sanfte Landungen!


 

Flugvideo aus der Vogelperspektive



Ein weiterer begeisterter Flugsaurier Pilot. Vielen Dank Hannes!
 


Pterodactylus ist einfach aus der Hand zu starten!
 

2473 Aufrufe: -  Stand: 08.02.2026

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Aktualisiert am 28.02.2026 um 13:16 Uhr.

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